Festwoche 850 Jahre Göhren: Turniere, Festumzüge und eine lange Frühstückstafel

Die Göhrener Klangnacht ist sehr beliebt bei Urlaubern und Inselbewohnern.850 Jahre – das sind viele viele Menschenleben, das sind jahrhundertelange Entwicklungen, technischer Fortschritt und in diesem Jahr vor allem ein besonderes Jubiläum auf Deutschlands größter Insel. Vom 16. bis 20. September 2015 wird eine ganze Woche lang das 850 jährige Jubiläum des Örtchens Göhren gefeiert.

Eine kleine Zeitreise zurück zu Göhrens Wurzeln

Im Jahr 1165 wurde Göhren zum ersten Mal erwähnt. 1630 fällt das Ostseebad unter schwedische Herrschaft und wird dann rund 200 Jahre später preußisch. Seit 1878 darf sich Göhren offiziell Seebad nennen, was durch Wilhelm Brandenburg veranlasst wird.

Einen weiteren Meilenstein markiert das Jahr 1899. Hier erhält Rügen Anschluss an die Rügener Kleinbahn Rasender Roland und ist damit nicht nur für Einwohner sondern vor allem auch für Sommerfrischler gut erreichbar.

Im Jahr 1909 wird die bekannte Seebrücke errichtet, die mit über 1 Kilometer die damals längste der Insel war. Nur 5 Jahre lang blieb die Seebrücke, bis sie 1914 wieder eingerissen wurde. Im Jahr 1925 wurde der heute noch beliebte Kurpavillon gebaut, der damals das kulturelle Zentrum für Urlauber bildete.

Seit 1993 gibt es wieder eine Seebrücke in Göhren, die ganzjährig ein beliebter Anziehungspunkt ist. Von hier aus können Sie an Sonnentagen viele Kilometer weit hinaus aufs Meer sehen. Seit dem Jahr 2007 ist Göhren stolz darauf, sich den einzigen Kneipp Kurort an der Ostsee nennen zu dürfen.

Eine ganze Festwoche im September

Die Festwoche beginnt am 16. September mit dem Empfang an der Seebrücke unter dem Motto „Göhren lädt ein“. Besucher können sich an diesem Tag auf ein buntes Unterhaltungsprogramm freuen mit Kulinarischem, Kultur und einem wärmenden Lagerfeuer.

Jeder Tag steht unter einem anderen Motto. Der kommende Tag ist der Tag der Vereine. Hier stellen sich alle Vereine den Besuchern vor mit sportlichen Turnieren auf der Kurpromenade. Am Freitag ist Tag der Museen, die Geschichte zum Anfassen anbietet. Nach einem Festumzug am Samstag bildet den Abschluss der Feier ein Festgottesdienst mit anschließender 850 Dezimeter großen Frühstückstafel.

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