Der Verkehr auf der Insel Rügen - An- und Abreise

Reise nach Rügen mit dem Auto

Von der A20 über den Rügenzubringer und die Rügenbrücke ist Ihre Urlaubsinsel schnell und bequem zu erreichen. Die, auf Rügen 3-spurig ausgebaute, B96 ermöglicht guter Vorankommen , auch an Haupt-An- und Abreisetagen. Der Rügendamm ist nach wie vor nutzbar, hat aber auch immer noch seine Schließzeiten. Ab Bergen geht dann es auf den alten Landstraßen weiter in die Urlaubsorte. Beachten Sie bitte, dass auf Rügen mit Licht gefahren wird und die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten sind. Die Polizei kontrolliert gerne und oft. Bei Anreise in die Orte im Südosten der Insel, empfehlen wir die „Alte Alleenstrasse“ über Garz und Putbus. Sie ist landschaftlich reizvoller und weniger befahren, als die B196.

Die Rügenbrücke
Nahaufnahme vom Rasenden Roland

Reise nach Rügen mit der Bahn und Bus

Bei der Anreise mit der Bahn empfehlen sich die Bahnhöfe Bergen, Binz und Sassnitz. Diese werden von IC´s und ICE´s angefahren. Von dort kommt man problemlos mit dem RPNV, dem Rügener-Personen-Nah-Verkehr, weiter. Über ein gut ausgebautes Liniennetz ist praktisch jeder Ort der Insel erreichbar. Manchmal muss man längere Busfahrzeiten einplanen – Rügen ist nun mal Deutschlands größte Insel. Die Fahrpreise beginnen bei 1,55€ für Erwachsene und 1,10€ für Kinder. Die Tageskarte Rügen für das gesamte RPNV-Liniennetz kostet 12,10 € für Erwachsene und 8,70 € für Kinder. Weitere Details zu den Preisen sowie Linienübersichten sind unter  www.vvr-bus.de  zu finden. Da Rügen die Fahrradinsel schlechthin ist, bietet auch der PRNV die Mitnahme von Ihrem Fahrrad an. Viele Busse haben einen Fahrradanhänger und die Preise sind auch moderat.

Die Fähre von Glewitz nach Stahlbrode

Der zeitweise Stau vor dem Rügendamm und der Rügenbrücke lässt sich umgehen, indem Sie einfach die Fährverbindung zwischen Glewitz nach Stahlbrode benutzen. Im 20-Minuten-Takt verkehren täglich zwischen 6 und 22 Uhr zwei Fährschiffe über den 1,8 km breiten Strelasund. Durch die Fährlinie, auf der stündlich etwa 250 Fahrzeuge übergesetzt werden können, werden Rügendamm und Rügenbrücke spürbar entlastet. Die 60 m langen Fähren können jeweils bis zu 45 Pkw aufnehmen. Ab Glewitz fährt man weiter über die malerische Alleenstrasse, den „grünen Tunnel“, nach Garz, Putbus und dann weiter in die jeweiligen Ferienorte. Die Fähre Stahlbrode-Glewitz ist eine der beliebtesten Fähranbindung an der Ostsee.

Glewitzer Fähre
Wittower Fähre

Wittower Fähre, die Verbindung ins Windland

Alternativ zur Straße über die Schaabe nach Wittow, kann man auch die „Wittower Fähre“ nutzen, um den Durchstich zum „Großen Jasmunder Bodden“ zu überqueren. Es geht schnell und ist immer ein kleines Erlebnis im Urlaub. Diese Fährverbindung gab es bereits im Mittelalter. Ab 1896 wurde, wegen der neuen Schmalspur-Eisenbahn, ein regelmäßiger Fährbetrieb aufgenommen. Die Wittower Fähre wurde ein wichtiger Knotenpunkt der Schmalspurbahn. Weil sie aber unwirtschaftlich war, wurde die Strecke nach Wittow 1968 stillgelegt und die Schienen abgebaut. Überlebt hat nur die kleine Fähre nach Wittow, auf der bis heute Personen und Autos übergesetzt werden.

Fähre Rügen nach Hiddensee

Ein Tag auf der Insel Hiddensee ist ein Highlight bei jedem Rügenurlaub. Fähren zu der autofreien Insel starten von z.B. von Schaprode, Wiek oder Breege. In diesen Orten sind in Hafennähe Tagesparkplätze vorhanden. Auf den Fähren ist das Mitnehmen von Fahrrädern kein Problem. Die Fähren pendeln im Stundentakt, wobei die Überfahrt ca. 1 Stunde dauert und 7 bzw. 12 Euro kostet. Die letzte Abendfähre fährt 17:10 Uhr zurück nach Rügen. Anreisende nach Hiddensee können die letzte Fähre um 18.40 Uhr nehmen.

Fähre nach Hiddensee