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Die DLRG – Die Retter von Rügen

Rettungsschwimmer Rügen DLRG

Badespass pur mit den Rettungsschwimmern von Rügen

Es war im Jahre 1912, als ein Unglück dazu führte, das im Jahre 1913 in Leipzig die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft gegründet wurde. Auf der Seebrücke in Binz kamen damals 17 Menschen ums Leben, als ein Steg der Seebrücke von Binz einbrach. Die Konsequenz aus diesem Unglück war die Gründung der DLRG. Baden in der Ostsee ist heute ohne die Lebensretter einfach nicht mehr vorstellbar. An den meisten offiziellen Badestränden der Insel Rügen sind die Rettungsschwimmer in den Sommermonaten vor Ort und sichern so den Badespaß. Die DLRG hat ihren Sitz auf Rügen in der Kreishauptstadt Bergen. Die DLRG Bergen Rügen e.V bietet für interessierte Menschen die Möglichkeit die Freizeit aktiv und vor allem sinnvoll zu nutzen. Das Schwimmtraining ist nur eine Aufgabe die die Rettungsschwimmer übernehmen. So werden Trainingscamps durchgeführt und  zahlreiche Wettkämpfe unterstützt, wie zu Beispiel das Vilmschwimmen oder das Sundschwimmen. Außerdem werden Kindergartenprojekte durch die DLRG unterstützt, denn es ist wichtig, dass auch die Kids wissen wie man sich im Wasser verhält. Weiterhin birgt es die Möglichkeit Kinder schon frühzeitig auf die Gefahren im und am Wasser hinzuweisen um Badeunfälle zu vermeiden.  Zu den weiteren Aufgaben der DLRG gehört der Katastrophenschutz und der Sanitätsdienst.Die DLRG bietet für Interessierte im Kreisschulheim in Thiessow jedes Jahr im Sommer die Möglichkeit aktiv „SCHWIMMEN ZU LERNEN“. Teilnehmen können Jugendliche ab 12 Jahre und auch Erwachsene. Die meisten Rüganer werden die Schwimmlagerzeiten von früher noch kennen. Abenteuerlich ging es zu. Geschlafen wurde meist im Zelt und es war einfach wunderbar am Morgen das Meer zu hören. Damals wurde das Schwimmlager übrigens vom Edgar Andre Lager am Südstrand von Göhren durchgeführt. Retten aus Leidenschaft, so könnte man die Arbeit der Rettungsschwimmer von Heute bezeichnen, denn die Ostsee ist nicht immer so freundlich wie sich das die meisten vorstellen. Um so besser ist es natürlich das die Gäste der Insel Rügen wissen, das Sie beim Baden in der Ostsee sicher sein können, das immer ein wachsames Auge am Strand online ist.

Rettungsturm DLRG Göhren

Hilfe für Rettungsschwimmer

Eine gute Bilanz zogen die Rettungsschwimmer auf der Insel Rügen in diesem Jahr. Mit dem Einsatz von Drohnen konnten sie zwar keine akut gefährdeten Schwimmer retten. Doch die Mithilfe beim Überfliegen von abgetriebenen Schwimmhilfen oder Luftmatratzen hat den Rettern die Möglichkeit gegeben, Notfälle schneller zu erkennen. Denn eine Drohne lässt sich schneller über das Wasser steuern, als Schwimmer vor Ort wären.

DRK Wasserwacht ist zufrieden

Laut DRK Wasserwacht konnten durch die rund 40 Sucheinsätze mittels Drohnen den Rettungsschwimmern an 14 Strandabschnitten wertvolle Hilfe zuteilwerden. Jetzt soll deren Nutzung auch auf die Binnengewässer ausgedehnt werden. Zudem sind Wärmebildkameras im Gespräch, welche ab Herbst in Zusammenarbeit mit der HS Neubrandenburg vor ihrem Einsatz ausgetestet werden.

Sicherheit an den Badestränden auf Rügen

DLRG-/NIVEA-Strandfesttournee

Seit Jahrzehnten reist die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft in Kooperation mit NIVEA jeden Sommer durch das Land und die Ostseebäder, um die kleinen Strandbesucher fit zu machen für das Thema Wasser. Das lustige Treiben hat damit einen ernsten Hintergrund: Kinder sollen sich der Gefahren beim Baden bewusst werden, wodurch Todesunfälle durch Ertrinken verhindert werden sollen.

Spiel- und Lernspaß am Ostseestrand: Kennen Sie die Baderegeln?

Insgesamt 70 Helfer haben auch in diesem Jahr wieder Spiele vorbereitet, die Kindern und auch deren Eltern noch einmal die wichtigsten Baderegeln ins Bewusstsein bringen sollen. Alle Veranstaltungen rum um die Strandfesttournee auf Rügen finden jeweils einen Tag lang in einem der Ostseebäder zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr statt. Natürlich dürfen auch die vielen blauen Strandbälle nicht fehlen, die die beiden Figuren Maja und Nobbi für alle Kinder mitbringen werden. Während der Aktion „Joyrobic“ sollen die Bälle mit beiden Händen in die Luft gehalten werden – so entsteht mitten am Strand ein blaues Meer. Die Bälle dürfen am Ende der Aktion mit nach Hause genommen werden. Das blau-weiße Rahmenprogramm besteht aus einem Kasperletheater, einer riesigen Hüpfburg, bunten Schwungtüchern und vielen Mitmachaktionen. Die Veranstalter freuen sich außerdem über viele Spenden, die am Ende der Tournee von NIVEA noch einmal verdoppelt werden. Von dem Geld sollen neue Rettungsboote gekauft werden, um die Sicherheit an den Badestränden zu erhöhen.

Eine besondere Aktion: Das Unsichtbare sichtbar machen

Seit dem letzten Jahr können die Besucher der Strandfesttournee ihre Haut einmal aus der Perspektive der Sonne betrachten. Auf einem Bildschirm können die Besucher ein Spiegelbild von sich sehen, indem die einzelnen Areale der Haut durch helle und dunkle Flecken gekennzeichnet sind. Helle Hautpartien sind weniger belastet, dunkle Stellen sind eine deutliche Warnung vor einer zu hohen UV-Belastung. Auch der größte Sonnencreme-Muffel wird im Anschluss an diese Darstellung hoffentlich reumütig zur Tube greifen.