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Rügens Schlösser

Zahlreiche Schlösser und Herrenhäuser zieren die Insel Rügen und sind übriggebliebene Zeugnisse vergangener Zeiten. Lassen Sie sich vom antiken Charme verzaubern und sich einige hundert Jahre zurückversetzten. Zwei der schönsten Rügener Schlösser sind die in Spycker und Ralswiek.

Schloss Spycker

Schloss Spyker, gelegen am großen Jasmunder Bodden, ist das älteste erhaltene Schloss auf Rügen. Schon von weitem leuchtet seine kaminrote Schlossfassade. Zunächst residierte dort die Familie von Jasmund. Als Rügen 1648 nach dem Ende des 30 – jährigen Krieges an Schweden fiel, wurde der schwedische Generalfeldmarschall Carl Gustav von Wrangel für seine Verdienste mit dem Schloss belohnt. Er ließ ab 1650 das Schloss umbauen und für den Ostseeraum einmalige frühbarocke Stuckdecken in die Beletage einbauen. Von 1815 bis 1945 gehörte das Schloss zum Besitz der Familie von Putbus. Nach der Wende wurde es mit großem Aufwand renoviert. Heute wird in dem ehrwürdigen Gemäuer ein Hotel betrieben.

Schloss Ralswiek

Ein Tor in der Verlängerung der Hauptstraße von Ralswiek markiert den Beginn des Schlossparks. Auf einer Anhöhe oberhalb der Freilichtbühne (s. Störtebeker-Festspiele) erhebt sich das Schloss, das Graf Douglas 1893/94 im Stil der Loire-Schlösser bauen ließ.
Die dem Bodden zugeneigte Ostfront des zweigeschossigen Hauptbaus wird von zwei Rundtürmen mit Kegeldächern flankiert. Dazwischen lockert ein Altan die Fassade auf, die durch eine Gaube mit vorgesetztem Schaugiebel akzentuiert wird. Ein lang gezogener Trakt, der von den Bäumen des Parks verdeckt wird, schließt nördlich im rechten Winkel an den Hauptbau an.
Nachdem das Gebäude umfassend saniert wurde, konnte im Jahr 2001 das Schlosshotel Rügen seine Pforten öffnen. Besonders lohnend ist ein Spaziergang durch den um 1800 angelegten, ausgedehnten Landschaftspark mit seinem uralten, seltenen Baumbestand.

Turm Schloss Ralswiek
Eingang Schloss Spyker

Die Herrenhäuser der Insel

Die Liste der Herren- und Gutshäuser auf Rügen ist lang, weil fast jeder Dorfvorsteher sich eins bauen ließ. Die ansässigen Adelsfamilien natürlich auch. Wir von Paradies Rügen wollen Ihnen hier eine Liste der Herrenhäuser ans Herz legen, deren Besuch wirklich lohnt :

 

Gutshaus Reischvitz bei Bergen

Das Gutshaus wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Stil des Historismus erbaut und 1904 um ein Inspektoren-Haus erweitert. Nachdem die Familie Platen in den 1990er Jahren das Gutshaus zurück erworben hat, wurde es aufwendig saniert. Zum Gutshaus gehört ein englischer Landschaftsgarten mit Teich.

Gutshaus Karnitz bei Samtens

Eigentlich ein saniertes Jagdschloss mit anliegendem gepflegtem Park. Guido von Usedom ließ 1834/35 das Herrenhaus als Jagdschloss im Tudor-Stil erbauen. Im Zinnengiebel befindet sich ein Wappenschild der Familie von Lancken-Wakenitz, in deren Besitz sich das Gut einige Zeit befand.

Gutshaus Klein Kubbelkow bei Bergen

Ein Herrenhaus, dass annähernd im Originalzustand von 1910 liebevoll restauriert wurde. Die wertvollen Wandvertäfelungen und das beeindruckende Treppenhaus erstrahlen heute wieder in neuem Glanz. Das Gutshaus ist umgeben von einem rund 4 ha großen englischen Landschaftspark Park.

Gutshaus Bohlendorf bei Wiek

Das alte, herrschaftliche Landhaus befindet sich inmitten eines weitläufigen Parks auf der Halbinsel Wittow. Bohlendorf gehört zu den ältesten Gutsanlagen auf Rügen. Der an das Herrenhaus angrenzende ehemals barocke Park wurde im 19. Jahrhundert im englischen Stil umgestaltet.

Gut Neddesitz bei Sagard

Auf einem Feldsteinsockel wurde dieses stattliche Herrenhaus 1911 errichtet. Eine geschwungene Freitreppe führt zum zentral gelegenen Haupteingang mit einem vorgelagerten, geschlossenen Altan. Die Fassade des Herrenhauses zeigt sich in einem dem Neobarock angelehnten Jugendstil.

Gutshaus Pastitz bei Putbus

Dieses Gutshaus wurde im neobarocken Stil 1760 errichtet. Außer zwischen 1442 und 1532 befand sich das Gut im Besitz der Familie von Putbus. Heute befindet sich das Gutshaus in Privatbesitz und soll nach der Restauration privat und touristisch genutzt werden.