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Rügens Norden - die Halbinsel Wittow

Die Halbinsel Wittow (Windland) mit seinen Gemeinden Wiek, Breege / Juliusruh, Dranske, Putgarten und Altenkirchen bildet den Norden der Insel Rügen. Das berühmte Kap Arkona mit seinen Steilküsten, der längste Badestrand Rügens - die Schaabe und die weite Wiesen- und Naturlandschaft prägen diesen Teil der Insel Rügen ...


Wittow - der windige Norden Rügens

Wittow, die nördlichste Halbinsel Rügen, durch die exponierte Lage auch Windland genannt. Eine Landverbindung gibt es nur über die 12km lange schmale Nehrung der Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Wittow ist aber auch über die Wittower Fähre zwischen Wiek und Vaschvitz erreichbar. Bei den Freunden des Angelsports sind die Küstengewässer vor dem Windland beliebt, denn es gibt hier sehr gute Fangplätze für kapitale Lachse und Meerforellen. Die Metermarke wird hier oft gebrochen und Lachse von 1,20m Länge und 20kg Gewicht werden immer wieder gefangen.

Für Wanderer und Radfahrer ist das Windland ebenfalls interessant. Von Dranske kommend, kann man die Halbinsel auf dem Steilufer fast umrunden. Man kann  auch manche Strecke am Strand laufen, sollte jedoch einige Stellen wegen Abbruchgefahr meiden. Ein sehr gut ausgebautes Wegenetz lädt Radfahrer ein, die Halbinsel zu erkunden.

Wittow ist auch als Kohl-Land bekannt. Auf vielen Feldern wird Rot-, Weiß- oder Blumenkohl angebaut und ein großes Erntedank-Fest auf dem Rügenhof in Putgarten ehrt jedes Jahr die größten Köpfe. Es ist immer eine Attraktion für Urlauber und Gäste,  aber auch für Anbieter und Produzenten.

Die Steilküsten der Insel sind unterschiedlich vom Abbruch betroffen. Wind, Regen, Wellen und Frost machen die Steilküste spröde und locker. Wo der weiße Kreidefelsen zu sehen ist, kann es jederzeit zu Abbrüchen und herabstürzenden Steinen oder Bäumen kommen. Bitte keine Spaziergänge am Strand unterhalb der Steilküste ! An den einigen Küstenabschnitten wächst der Buchenwald bis zum Strand hinunter und  Bäume und Sträucher geben den Hängen Halt. Hier kommt es nicht zu Abbrüchen, auch Abrutschungen sind seltener.