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Gingst - einst bekannter Marktort

Das große Angerdorf Gingst wurde 1232 als "Ghynxt" erstmals urkundlich erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Gingst zu einem der wichtigsten Marktflecken und Handwerkszentren auf Rügen. Alle damals bekannten Gewerbe waren hier vertreten, insbesondere die Damastweberei. Die wirtschaftliche Blüte hielt bis ins 17. Jahrhundert an.
Die spätgotische Sankt-Jakob-Kirche (um 1300 gebaut), mit ihrer weithin sichtbaren und auffälligen Haube, ist in den letzten Jahrhunderten mehrfach abgebrannt. So erhielt sie nach dem Brand 1726 ihre heutige ,vorherrschend barocke, Ausstattung. Zu den wertvollsten Stücken zählt die spätbarocke Orgel des Baumeisters Kindt (1790). Beim letzten Großbrand 1950 wurde fast der gesamte Ort vernichtet. Ein Denkmal zum Brand und dem Wiederaufbau danach ist auf dem Marktplatz zu sehen.

Der Rügenpark in Gingst ist ein Miniaturen- und Freizeitpark. Auf über 40000m² sind zahlreiche Fahrgeschäfte und der Miniaturenpark mit Nachbauten bekannter Sehenswürdigkeiten aus aller Welt zu erleben. Die meisten, der im Rügenpark angebotenen, Attraktionen sind bereits im Eintrittspreis enthalten. Für Familien ist vor allem der Samstag interessant, da an diesem Tag für jeden Erwachsenen ein Kind unter 12 Jahren freien Eintritt hat.

Schaprode - Quartiere und Hafen

Die kleine Gemeinde Schaprode ist nicht nur ein Durchgangsort mit Hafen, sondern auch einer der beliebtesten Urlaubsorte auf Rügen. Touristen können neben den historischen Fischerkaten und Reetdachhäusern auch die prachtvolle St. Johanniskirche besichtigen. Klassische Konzerte und Führungen zur Geschichte Rügens und der Kirche werden im Sommer durchgeführt. In den anderen Ortsteilen Granskevitz, Udars, Poggenhof und Streu sind majestätische Herrenhäuser zu besichtigen.

Schaprode wurde das erste Mal 1193 urkundlich erwähnt. Davor war der Ort ein bedeutender Handelsplatz der Slawen, wahrscheinlich sogar ein Fürstensitz. Die Einwohner lebten vom Fischfang und Handel, was dem Dorf den typisch maritimen Charakter verlieh, der hier auch noch heute vorherrscht.

Im 20. Jahrhundert kamen die ersten Besucher, die die ländlich-maritime Atmosphäre sowie die großartige Natur genießen wollten. Vier Kilometer nördlich von Schaprode liegt der sogenannte „Stolper Haken“ . Er markiert die engste Stelle zwischen den Inseln Rügen und Hiddensee, die dort nur 1.000 Meter voneinander trennen. Vom Hafen Schaprode aus starten die meisten Fähren und Wassertaxis nach Hiddensee. Frischen Fisch direkt vom Fischkutter bekommt man hier auch.