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Ferienwohnungen und Ferienhäuser im Ostseebad Sellin

Etwas Geschichte

Der Ort Sellin wurde 1295 als Zelinische beke erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Zelino für grün und bek für Bach ab. Er bedeutet also Grünbach. Seit ca.150 Jahren ist Sellin mit den Ortsteilen Neuensien, Seedorf, Altensien und Moritzdorf als „Perle der Insel Rügen“ bekannt und beliebt. Das Ostseebad liegt zwischen dem Hohen Ufer, der Ostsee und dem Selliner See. In der Wilhelmstraße, der bekannten verkehrsberuhigten Prachtstraße des Ostseebades, befinden sich eine Vielzahl Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen in der typischen Bauweise der Bäderstilarchitektur. Restaurants und kleine Geschäfte säumen die prächtige Hauptstraße. Hier kann man beim Abendspaziergang das Inselflair in vollen Zügen genießen und die Seele baumeln lassen. Am oberen Ende der Wilhelmstrasse erreicht man an die Treppe zur Selliner Seebrücke. Die Seebrücke ist mit 394m die längste auf Rügen und eine von drei deutschen Seebrücken mit einem Restaurant. Hier legen mehrmals täglich die Ausflugsdampfer der "Weißen Flotte" an, die zwischen den Ostseebädern verkehren. Seit 2007 gibt es am Ende der Seebrücke eine Tauchglocke. Hier können Sie sich auf den Grund der Ostsee absinken lassen und die eindrucksvolle Unterwasserwelt bestaunen. Eine Glocke auf der Seebrücke erklingt immer dann, wenn sich zwei Menschen das Ja-Wort gegeben haben. Sellin ist der Ort auf Rügen wo die meisten Ja-Sager unter die Haube kommen. 1978 wurde im Wald oberhalb des Seebades in Richtung Baabe ein Erholungsheim des ZK der SED errichtet, das heutige „Cliff-Hotel“. Es hatte schon damals ein großes Schwimmbad, Kegelbahn, Kinosaal und sogar einen Fahrstuhl zum Strand.

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Feste und andere Events

Im Frühjahr und Sommer finden an den beiden Selliner Ostseestränden viele Feste und jährliche Wettkämpfe statt. Mit dabei sind Beach Polo, Beachvolleyball, Rügen Cross Country und der Selliner Seebrückenlauf. Ein Höhepunkt ist das im Juli stattfindende Seebrückenfest. Mit einem gigantischem Feuerwerk und begleitender Livemusik wird das Bestehen der Seebrücke ein.

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Mystische Umgebung

Der Friedensberg in Sellin ist ein besonderer Ort um Kraft zu tanken und die Ruhe zu genießen. Dieser magische Ort lädt ein zur inneren Einkehr,  Ruhe zu finden und Meditation. Als Kurpark, seit Anfang des 20. Jahrhunderts genutzt, wurde die Anhöhe nach umfassender Restauration Ende 2013 wiedereröffnet. Es werden Führungen und Seminare in der Kurverwaltung angeboten, um die Energien dieses Kraftortes zu nutzen. Albert Einstein, Physiker und Nobelpreisträger, pilgerte 1915 an diesen magischen Ort.

Ein weiterer mystischer Ort bei Sellin ist der Schwarze See. Die Fläche dieses Sees beträgt 23 Hektar. Er ist bis 15 Meter tief und liegt ca. 50m über dem Meeresspiegel. Der nährstoffarme See gehört zu dem sehr seltenen Gewässertyp des sogenannten Kesselsees. Er liegt in der Kernzone des Biosphärenreservates Südost Rügen. Wanderer und Radfahrer können den See über ausgewiesene Wanderwege von Binz oder Sellin aus erreichen. Über einen kleinen Holzsteg kann man bis auf den See gelangen. Der See verfügt über einen reichen Fischbestand, da Angeln hier strengstens verboten ist.

Sellin Schwarzer See
Sellin Waldweg
Granitz Wanderwege

Seglerort Seedorf

Seedorf entstand um 1810 an einer eiszeitlichen Strömungsrinne und Naturhafen und entwickelte sich rasch zu einem Dorf der Seeleute. Erstmals erwähnt wird Seedorf 1812 im Taufregister der Dorfkirche Lancken-Granitz. In der Zeit der Napoleonischen Kriege nutzte die Schwedische Flotte Seedorf als Naturhafen zur Abwicklung von Truppen- und Provianttransporten. Seedorf war über lange Zeit auch Wohnort von Schiffsleuten und Kapitänen. 1892 gründeten die Seedorfer einen Schifferverein. Ihm gehörten 30 Kapitäne an. Im Gasthof feierten die Kapitäne so man­ches rauschende Fest während der Zeit der Winterlage. Seit 1897 ist in Seedorf die Tradition des Tonnenabschlagens bekannt, eingeführt von Seeleuten vom Darss. Von 1860 bis 1926 wurde im großen Stil an der Lanckener Beek der Segelschiffsbau be­trieben.

Moritzdorf

1841 legte der Fürst zu Putbus das Dorf Moritzdorf an. Seit 1901 thront das Ausflugslokal „Moritzburg“ hoch auf dem Berg über dem Dorf. Von hier aus genießen die Besucher eine weite Sicht über das Mönchguter Land. Wer am Bollwerk Baabe nach Moritzdorf über­setzen will, benutzt seit 1891 eine der kleinsten Fähre Deutschlands. Die Fähre ist ein hölzernes Boot, welches vom Fährmann über den 50 Meter breiten Kanal gerudert wird. Die Fährgäste rufen die Fähre durch Schlagen eines Metallrohrs oder durch Rufen. Früher bekam der Fährmann durch einen Klingelzug das Signal zum „överholen“.