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Putgarten an Rügens Kap Arkona

Der Ort Putgarten liegt auf der Halbinsel Wittow am Fuße des Kap Arkona. Hier oben im Norden Rügens fällt die Steilküste schroff in die Ostsee ab. Die Ranen bewohnten im 6. bis zum 12. Jahrhundert diesen Landstrich und bauten hier ein Heligtum ihres Gottes Svantevit. Heute befindet sich hier eine Ausgrabungsstätte. 

Putgarten selbst ist ein kleines Dorf mit einem Gutshof, auf dem sich in den letzten Jahren Werkstätten und Läden angesiedelt haben. Hier kann man Künstlern und Handwerkern beim Kerzen ziehen, Schmuck herstellen oder Mode kreieren zusehen. Auf dem Hof ist von April bis Oktober jeden Tag ab 10 Uhr der Markt geöffnet.

Das Kap Arkona auf Rügen

Bekannt ist Wittow vor allem durch das Wahrzeichen Rügens, das Kap Arkona. Das Kap, mit den nördlichsten Leuchttürmen Vorpommerns, und dem Bodendenkmal der Jaromarsburg ist seit jeher ein Urlaubermagnet. Die Burgstammt aus der Zeit der Ranen - 9. bis 12. Jahrhundert - und war dem Gott Svantevit gewidmet. Das kriegerische Volk der Ranen war weit vor den Dänen und Schweden auf Rügen ansässig und lenkte die Geschicke der Insel Rügen lange Zeit. Ein paar Meter vom Kap entfernt befindet sich die Königstreppe. 230 Stufen führen 42 Meter Steilküste hinunter. Von hier aus wurde 1865 das erste Telegrafenkabel durch die Ostsee nach Schweden verlegt. Als der Tourismus der Seebäder zunahm, kamen viele Reisende mit Ausflugsdampfern, die an einem  Anleger am Fuß der Treppe festmachten. Anleger und Treppe wurden dann bei einer Sturmflut 1953 vollständig zerstört. Eine neue Königstreppe wurde 1995 an gleicher Stelle fertiggestellt. Seit Dezember 2012 ist die Königstreppe wegen einiger großer Küstenabbrüche gesperrt.

In direkter Nachbarschaft zu den beiden Leuchttürmen befinden sich zwei Bunker. Ein ältere Bunker aus Zeiten der Wehrmacht und wird allgemein als Arkona-Bunkerbezeichnet. Der größere, neuere Bunker wurde von 1979 bis 1986 errichtet und diente der Volksmarine als Gefechtsstand. Am 3. Oktober 1990 wurde die Anlage stillgelegt. Die Bunker wurden von der Gemeinde Putgarten erworben und sukzessive renoviert. Der Arkona-Bunker beherbergt heute eine Kunstgalerie und der NVA-Bunker eine Ausstellung mit damaligen Bunkereinrichtungs-gegenständen sowie eine Fotoserie über die Volksmarine.