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Bergen, das Herz der Insel Rügen ist ein idealer Startpunkt für all Ihre Rügen Erkundungstouren. Von hier aus haben Sie es nicht weit zu allen bekannten Orten und Sehenswürdigkeiten der Insel wie den Kreidefelsen, den Ostseebädern, der Hafenstadt Saßnitz, Rügens traumhaften Badestränden und vielem mehr. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Bus oder dem eigenen Auto, die Anbindungen sind von Bergen aus optimal.

In Bergen selbst jedoch gibt auch genug zu erleben und zu erkunden. Dass der Name der Stadt hier Programm ist, werden Sie schnell bemerken. Denn bei jedem Gang durch die historische Innenstadt Bergens  muss man, aus allen Richtungen kommend, den namensgebenden Berg hinauf. Zu sehen gibt es hier unter anderem den berühmten Ernst-Moritz-Arndt Turm, mit Spendengeldern gebaut 1869 – 1876, das Geburtshaus von Theodor Billroth, einem der bedeutendsten Ärzte des 19. Jahrhunderts, die Kirche St. Marien und viele weitere Sehenswürdigkeiten sowie zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Kino und Restaurants.

Das älteste Bauwerk Rügens

Die Kirche St. Marien ist das älteste Bauwerk der Stadt Bergen und neben der Pfarrkirche Altenkirchen das älteste Bauwerk der Insel Rügen. Um 1180 begann der Bau der Kirche unter dem rügenschen Fürsten Jaromar I. 1193 wurde sie als Klosterkirche für Nonnen der Benediktiner geweiht und seit 1380 Pfarrkirche. Ausstattungsstücke sind u.a. ein romanischer Kelch von 1250, sowie das Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert. Die romanischen Wandmalereien der Kirche wurden 1896–1903 von August Oetken restauriert. Nach einem Großbrand 1445 wurde die große Glocke neu gegossen und wiegt etwa drei Tonnen. 1909 wurde die Orgel von Barnim Grüneberg eingebaut und 1945 von der Firma Schuke umgebaut. Die Orgelwerkstatt Christian Scheffler aus Sieversdorf 207 restauriert und dabei auf den Stand von 1909 gebracht. St. Marien ist die einzige Kirche in Deutschland, auf deren Uhr 61 Minuten angezeigt werden. Ein Orkan hatte 1983 die Uhr beschädigt. Als die Arbeiter mit der Erneuerung fertig waren, klaffte eine Lücke in den Minutenanzeigen zwischen der 11 und der 12, also hat man einfach eine weitere Markierung angebracht.

Der Nonnensee

Ein Rundgang um den Nonnensee, etwas außerhalb Bergens, ist in jedem  Fall lohnenswert. Dieser ist nicht nur wunderschön gelegen, sondern auch mit seiner interessanten Geschichte faszinierend. Der See befindet sich nordwestlich der Stadt und ist ein sehr flacher See. Im 19.Jahrhundert versuchte man schon den See zu entwässern. Von 1970 bis 1993 lief ein Schöpfwerk, welches den See trockenlegte und das Land nutzbar machte. Als das Schöpfwerk abgestellt wurde, entstand der See neu. Nur einige Baumstümpfe, die aus dem Wasser ragen, zeugen noch von der vorübergehenden Verlandung. Der See dient vielen Vögeln als Brut- und Rastplatz. Als Teil des Landschaftsschutzgebietes  Nordrügensche Bodden und Nonnensee steht er unter besonderem Schutz. Ein fünf Kilometer langer Rad- und Wanderweg führt rund um den See, an dem auch sehr seltene Tiere zu beobachten sind. Den Namen erhielt der See von einem Nonnenkloster, welches hier gestanden haben und versunken sein soll. Am Pfingstsonntag kann man tief unten im See die Glocken des Klosters noch läuten hören. An seinen Ufern soll es nachts nicht geheuer sein, und man sagt, dass jedes Jahr der See sein Opfer haben will.

Für etwas mehr Bewegung und Action sorgen Besuche der Go-Kartbahn der Sommerrodelbahn oder im Kletterpark beim "Ernst-Moritz-Arndt Turm". Am Rande von Zirkow befindet sich Karls-Erlebnisdorf. Ein Muss für alle Kinder. Hier befinden sich große In- und Outdoor-Spielplätze für Kinder, sowie ein Streichelgehege und ein Bauernmarkt mit Verkaufshalle. Wasserratten zieht es aber eher zur Wasserskianlage Zirkow in der ehemaligen Kiesgrube.


Naturbühne Ralswiek
Störtebeker Ende

Das Piratennest

In der Region um Ralswiek siedelten bereits in der späten Mittelsteinzeit vor etwa 8000 Jahren Menschen, wie archäologische Ausgrabungen belegen. Die Bedeutung des Ortsnamens „Ralswiik“, 1311 erstmals urkundlich erwähnt, ist umstritten. Er könnte von einem slawischen Personennamen oder von dem dänischen Wort ral (Kies) abgeleitet sein. Wiek ist eine typisch nordische Bezeichnung für Orte, die an einer Bucht liegen oder einen Hafen liegen. Im Mittelalter war Ralswiek ein bedeutender Seehafen im Ostseeraum, ähnlich wie Haithabu in Schleswig-Holstein. Keramiken und Münzfunde aus dieser Zeit zeugen von Handelsbeziehungen mit Skandinavien, Russland bis nach Persien.

Im Lauf der Zeit kam Ralswiek in den Besitz verschiedener Adelsfamilien und im späten 19. Jahrhundert wurde hier ein Schloss im französischen Renaissance-Stil errichtet. Heute wird das Schloss mit Schlosspark als Hotel genutzt. Der Schlosspark hat viele botanische Besonderheiten und seltene Gewächse zu bieten.

Die Festspiele

Seit 1993 finden hier jährlich in der 8000 Besucher fassenden Naturbühne die Störtebeker Festspiele statt. Deutschlands erfolgreichstes Freilichttheater bietet zwischen Juni und September ein Spektakel für die ganze Familie. 150 Schauspieler und Statisten, Pferde und Schiffe lassen die Abenteuer des legendären Piraten Störtebeker allabendlich lebendig werden. Das anschließende Feuerwerk bringt die nächtliche Landschaft zum Leuchten.