Rügens zweitgrößter Ort liegt an der Küste im Nordosten der Insel. Sassnitz entwickelte sich Ende es 19. Jahrhunderts zu einem mondänen Modebad und war damals der beliebteste Ferienort auf Rügen.
Seine Beliebtheit litt, als die aufstrebenden Badeorte auf dem Mönchgut sich immer mehr entwickelten. Zu DDR-Zeiten fuhren von Sassnitz Fähren nach Schweden und Finnland. Jetzt hat der neue Fährhafen Mukran den Transitverkehr übernommen. Der alte Fährhafen und die teils noch etwas morbiden Bauten der Bäderarchitektur sind von großem touristischen Reiz. Zahlreiche Museen und Fischgaststätten sorgen für einen abwechslungsreichen Aufenthalt.
Der langgestreckte Ort, begrenzt von der See und den Hängen der Stubnitz, etablierte in den letzten Jahren am Hafen eine einzigartige Museumsmeile. Dazu zählen unter anderem das Fischerei- und Hafenmuseum, das Museum für Unterwasserarchäologie und das U-Boot - Museum.
Darüber hinaus hat Sassnitz noch einiges mehr zu bieten. Heimische und exotische Schmetterlinge - über 150 Arten - flattern und schweben in schillernder Farbenpracht über einen Teich mit einem kleinen Wasserfall inmitten einer großen Freiflughalle: das ist der Schmetterlingspark in Sassnitz. Das Rathaus im Jugendstil von 1910, die neugotische Johanniskirche von 1883 und der Heimattiergarten, der auf ca. 2,5 ha 50 vorwiegend heimische Tierarten zeigt, sind weitere Highlights.
Vom Stadthafen aus fahren täglich Ausflugsdampfer, von denen man die Kreidefelsen des Naturparks Jasmund von See aus bestaunen kann.
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